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Gefördert aus Mitteln der Stadt Wien durch die Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien. mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Wien.
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 Verein "Kaufkreis ZwiB"
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 1020 Wien
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Odeonviertel

Wappen zweiter Bezirk
Odeongasse:

Am 8.1.1845 wurde das “Odeon” eröffnet. Das Odeon war der größte und vornehmste Tanzsaal des damaligen Wiens. Zu seiner Beleuchtung wurden täglich zehn Zentner Kerzen verbraucht.

Der kirschrot tapezierte Saal war 148 m lang, 34 m breit und 15 m hoch. Er bedeckte die ganze Fläche der heutigen Odeongasse und faßte 10.000 Besucher. Johann Strauß widmete dem Etablissement seinen “Odeon-Walzer”.

Novaragasse:

Zur Erinnerung an den Sieg Feldmarschall Radetzkys bei Novara 1849. In “Der arme Spielmann” - einer Novelle von Grillparzer - wird die Leopoldstadt als lustigste Gegend von ganz Wien beschrieben. Der “arme Spielmann” wohnte in der Gärtnergasse, der heutigen Novaragasse.

Große Stadtgutgasse:

Im Stadtgut - einem Areal im Bereich Novaragasse-Taborstrasse-Nordbahngelände, befand sich ein Gutshof, welcher 1529 von den Türken zerstört wurde. Im 17. und 18. Jahrhundert haben sich dort Gasthäuser, Kegelbahnen, Rigelspiele und Schaubuden angesiedelt, in denen Artisten, Feuerschlucker, Zauberer und Clowns ihr Können zeigten. Mit der Öffnung des Praters 1766 ließen sich alle Menge Wirte, Kaffeesieder, Lebzelter, Krapfenbäcker, Schokolademacher und Käsestecher im Prater nieder.

Und natürlich der Wurstel, für den der Volksdichter Hans Jörgel treffende Worte fand: Der Wurstel ist der Unvergängliche und Unverwüstliche, dem der Strom der Zeit, der Wechsel der Mod’ und des Geschmacks nix ang’habt hat. Nach 1945 sang Heinz Conrads vor der Kulisse des zerstörten Praters; “ Den Wurstl, mei Liaber, den kann kaner derschlagn, des kann jedes Kind, das im Prater war, sagn....”

Zirkusgasse:

1859 errichtete Ernst Renz auf der Zirkuswiese ein Hippodrom, in welchem die Reitkünste vorgeführt wurden. Renz hatte sich 1855 in der Zirkusgasse ein prächtiges Haus erbauen lassen, das 1883 auf einen Fassungsraum von 3553 Sitzplätzen ausgebaut wurde. 1945 wurde es im Bombenhagel zerstört.

Glockengasse:

Im Haus Nr. 10 (Zur Glocke) befand sich von 1724 bis 1850 eine Glockengießerei.

Große Mohrengasse:

Nach dem Hausschild “Zum großen Mohren” am Eckhaus Rotensterngasse 18.

Rotensterngasse:

Nach dem Hausschild “Zum roten Stern” Nr. 7.

Schmelzgasse:

Nach der schon 1614 nachgewiesenen Fettschmelze für die Herstellung von Kerzen.

Blumauergasse:

Alois Blumeuer 1755 - 1798, Lyriker, Theaterdichter, Journalist, Buchhändler.